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Heiter, weil wolkig: Wie funktioniert smartes Telefonieren in der Cloud?

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Sind die Mythen über Cloud-Services wahr?

Cloud-Computing ist fester Bestandteil der Digitalisierung von Unternehmen. Viele Unternehmen wagen den Schritt in die Cloud jedoch nur zögerlich. Ihre Vorbehalte zu Datensicherheit, Verfügbarkeit, Aufwand und Kosten sind verständlich, basieren aber zu einem großen Teil auf Mythen. Höchste Zeit, diese aufzuklären.

Was ist Cloud-Computing und was kann es?

Cloud-Computing bezeichnet das Outsourcing von IT-Komponenten und -Services in ein externes Rechenzentrum. Speicher, Rechnerleistung, aber auch Dokumente und Kommunikationstools müssen sich nicht zwangsläufig im Serverraum oder auf Rechnern an lokalen Arbeitsplätzen des Unternehmens befinden, sondern können im sicheren Rechenzentrum eines Cloud-Anbieters liegen. Einige der vielen Vorteile liegen auf der Hand: Unternehmen sparen Investitionen, denn es genügt eine schlankere IT-Infrastruktur. Außerdem – und das ist der Hauptgrund, warum sich Cloud-Services etablieren – sind alle Dokumente zentral gespeichert und synchron von überall aus auf der Welt verfügbar. Die einzigen Voraussetzungen sind ein Endgerät und eine Internetverbindung.

Der Cloud-Services Mythencheck

Mythos Nr. 1: „Meine Daten sind in der Cloud weniger sicher als im eigenen Rechenzentrum.“

Für die meisten Unternehmen steht bei der Digitalisierung völlig zurecht die Datensicherheit an erster Stelle. Seien Sie sicher: Den Rechenzentren geht es genauso. Kein Anbieter kann sich in diesem Bereich Pannen erlauben und wird deshalb alles daransetzen, die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Ein Cloud-Rechenzentrum zu entwickeln und zu betreiben ist mit hohem Aufwand verbunden. Eine große Zahl von Spezialisten arbeitet ständig daran, den Datenverkehr auf ungewöhnliche Aktivitäten zu prüfen, Sicherheitslücken zu erkennen oder sorgfältig die Konsequenzen von Updates abzuwägen. Sie können davon ausgehen, dass die IT-Sicherheitsstandards in Cloud-Rechenzentren extrem hoch sind, oftmals höher als in der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur.

Mythos Nr. 2: „Für kleine Unternehmen ist Cloud-Computing zu teuer.“

Was Großunternehmen vormachen, können kleinere erst recht. Denn die Cloud-Kosten richten sich nach den genutzten Ressourcen. Da kleine und mittlere Unternehmen einen geringeren Bedarf an Speicher oder Rechenleistung haben, sind auch deren Cloud-Kosten wesentlich niedriger. Der Komfort bleibt der gleiche.

Im Gegensatz zu einmal angeschaffter Hard- und Software bedeutet eine Cloud-Lösung natürlich laufende Kosten. Was aber gern vergessen wird: Diese fallen auch im eigenen Rechenzentrum an und sollten nicht unterschätzt werden. Wartung, Betrieb und Instandhaltung der eigenen IT-Infrastruktur binden personelle und finanzielle Ressourcen. Hinzu kommen die Stromkosten für Server und Klimaanlage. Stellen Sie alle Kosten auf und lassen Sie sich überraschen. Nach der Cloud-Migration bleibt Ihrem IT-Personal mehr Zeit für andere Aufgaben. Flexible Cloud-Lösungen wachsen mit Ihrem Unternehmen. Dabei kann Ihre IT-Abteilung ihre Größe beibehalten.

Mythos Nr. 3: „Cloud-Anbieter kennen nicht die Compliance-Anforderungen meiner Branche.“

Viele Branchen und Berufszweige haben ihre eigenen Regelungen zum Datenschutz. Ein seriöser Anbieter weiß, wie er diese umsetzen muss. Aufgrund der hohen Sicherheitsstandards erfüllen Sie mit einer Cloud-Migration schon automatisch viele der Bestimmungen.

Mythos Nr. 4: „Die Cloud ist ein kurzlebiger Trend.“

Die Cloud ist keine Modeerscheinung, sondern eines der Grundprinzipien der Digitalisierung von Unternehmen und hat sich ganz natürlich entwickelt: Mit wachsender Bandbreite und besserem Netzausbau sind Daten in kürzerer Zeit und in größeren Mengen abrufbar. Diese Annehmlichkeiten  macht die Cloud unschlagbar. In lokale Serverräume zu investieren, ist immer weniger notwendig. Heute ist die Cloud eine ausgereifte Technologie für Unternehmen wie Google, Microsoft, IBM oder Apple. In Zukunft werden immer mehr Arbeitsplatzrechner verschwinden und durch Terminals ersetzt, von wo aus Mitarbeiter auf Cloud- Services zugreifen. Dabei verringern sich die Kosten für Hard- und Software sowie für Strom.

Mythos Nr. 5: „Das Cloud-Management ist aufwändig.“

Das Gegenteil ist der Fall. Wie erwähnt, bedeutet der Umstieg in die Cloud eine Entlastung für Ihre IT-Abteilung. Nutzen Sie eine vorhandene cloudbasierte Anwendung, übernimmt Ihr Anbieter das komplette Cloud-Management. Viele Cloud-Anbieter unterstützen Sie außerdem mit persönlichen Assistenten oder bieten Support auf eigenen Webportalen, falls es einmal Unklarheiten geben sollte. Die meisten Anbieter verstehen unter einem guten Cloud-Service eine einfache Nutzung.

Mythos Nr.6: „Eigene Server leisten dasselbe wie die Cloud.“

Die verfügbare Rechenleistung in einem Rechenzentrum übersteigt selbst die von Supercomputern. Sie entscheiden, wie viel Sie davon für welche Aufgaben nutzen möchten. Erst diese massive Rechenpower macht datenintensive Anwendungen wie maschinelles Lernen überhaupt möglich. Da Cloud-Services skalierbar sind, können Sie genau die Rechenleistung buchen, die Ihr Unternehmen braucht.

Sollte mein Unternehmen in die Cloud wechseln?

Cloud-Computing ist bereits Gegenwart und wird die Zukunft der Arbeitswelt weiter bestimmen. Die großen Player profitieren längst von den flexibleren und effizienteren Prozessen durch Cloud-Computing. Kleine und mittlere Unternehmen haben allen Grund, jetzt technologisch aufzuschließen und Ihre Digitalisierung weiter voranzutreiben. Bevor Sie mit Ihrem Unternehmen jedoch ganz oder teilweise in die Cloud wechseln, sollten Sie eine Strategie zur Digitalisierung ihres Unternehmens erarbeiten. Vermeiden Sie Schnellschüsse und schließen Sie nicht irgendeinen Vertrag ab, weil Cloud-Services  in aller Munde sind. Lassen Sie sich beraten, um zu erfahren, was Cloud-Services für Ihr Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung tun können.